Informationen zu Quellenangaben und zur Methodik

In Italien wurde bereits zu Beginn des 17. Jahrhunderts ein pädagogisches Regelwerk entwickelt, mit dem es möglich war, Basslinien überzeugend zu harmonisieren und dieses auch in Echtzeit improvisatorisch umzusetzen. Ganze Komponistengenerationen wurden nach dieser Partimentomethode ausgebildet, die sich sogar noch bis 1950 am Pariser Konservatorium nachweisen läßt. Der amerikanische Musikwissenschaftler Robert Gjerdingen hat diese Methode u. a. in seinen Monuments of partimenti umfassend aufgearbeitet. Mittlerweile sind eine ganze Reihe von Publikationen zu diesem Thema erschienen, siehe z. B. http://de.wikipedia.org/wiki/Partimento

 

zur Methodik dieses Kurses

Dieser Kurs hat nicht den Anspruch, historisch exakt die Methodik des Partimentospiels wiederzugeben. Aufgrund der vielen Quellen ist dies auch nicht möglich.

Vielmehr steht der Ansatz des praktischen Harmonisierens im Vordergrund. Dadurch wird an manchen Stellen von den Ausführungen historischer Quellen abgewichen.

 

 

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