Enharmonische Verwechslung

In der wohltemperierten Stimmung, in der alle Halbtonschritte den gleichen Abstand haben, können die Töne auf den schwarzen Tasten unterschiedliche Namen tragen, je nachdem, von welchem Stammton sie abgeleitet werden. Ebenso können die weißen Tasten sowohl als Stammton wie auch als alterierte Note definiert werden. Der Unterschied ist im Notenbild sichtbar, aber auf einem Tasteninstrument nicht hörbar. Die unterschiedliche Benennung der gleichen Tonhöhe nennt man enharmonische Verwechslung. (1)

 

 

 

Die folgenden Noten sind zwar unterschiedlich, auf der Klaviatur gibt es dafür aber jeweils nur eine Taste:

  

 

 

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(1) Christoph Hempel: Neue allgemeine Musiklehre - Mit Fragen und Aufgaben zur Selbstkontrolle, S. 46, Mainz 1997

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